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Führungprinzipien in der Fitnesswirtschaft

150 150 Francisco Javier Fiala

Um der wachsenden Komplexität und den Herausforderungen der digitalen Revolution, die auch in starkem Umfang die Fitnesswirtschaft betreffen, gerecht zu werden, werden insbesondere neue  Führungsmethoden erwartet, um wiederum die anspruchsvollen Unternehmenszielen zu erreichen.

Ebenso ist unsere Gesellschaft und somit der potentielle Arbeitsmarkt sowie deren Wertesystem seit Jahren in einem dynamischen Wandel. Die nächste Führungsgeneration, Generation Y genannt, rückt nach und damit ihr neuzeitlicher Lebensstil. Sie prägt mit ihrem veränderten Wertvorstellungen und Lebensprinzipien, im Vergleich zu früheren Generationen, ganze Organisationen und Gesellschaften.

Frühere Statussymbole verlieren stark an Bedeutung. Selbstverwirklichung und „Work Life Balance“ als Lebensziel wird dagegen stetig wichtiger. Dies sind die Herausforderungen, die sich Geschäftsführer und Investoren stellen müssen um umfangreiche Investitionen abzusichern. Sie müssen somit auch ihre Führungsprinzipien überdenken und anpassen. Dies gilt für den Dienstleistungssektor und daher auch für die Fitnesswirtschaft.

Es muss reagiert werden auf die veränderten Rahmenbedingungen. Um den  neuen Herausforderungen gerecht zu werden müssen aktuelle Leitlinien und Werte geschaffen und festgelegt werden um Mitarbeiter, als wertvolles Kapital, effizient zu managen und zu binden. Der Arbeitsmarkt ist komplex und herausfordernd genug. Somit ist das Ziel eine Balance zu erreichen zwischen Ergebnisorientierung (Zielerreichung) und Menschenorientierung (Mitarbeiterbindung).

Welche Ansätze gibt es dazu theoretischer Natur?

Management by Prinzipien

Management by Führungsstile bieten nach wie vor eine Orientierungshilfe, sofern sie zeitgemäß sind. Ein Patriarchalischer Führungsziel scheidet demzufolge beispielsweise in der heutigen Gesellschaft aus.

Hier ein kurzer kompakter Überblick:

  • Management by Results
    bedeutet nichts anderes, als dass es im Endeffekt auf das Ergebnis ankommt. Dabei kann es sich auf das Tagesgeschäft beziehen (Abschlüsse von Mitgliedschaften), ein allgemeiner Vergleich der Kosten/Nutzen am Ende einer Periode, zum Beispiel durch neue Angebote, oder eine Steigerung des Umsatzes durch Zusatzeinnahmen von Nebenprodukten.
  • Management by Focus
    Dabei geht es um die Konzentration auf das Wesentliche. Es geht um Entlastung der Führungskräfte von Routinearbeiten und operativen Tätigkeiten um echte Führungsaufgaben erledigen zu können und der Führungsverantwortung voll und ganz gerecht zu werden. Dabei müssen jedoch im Vorfeld einige Strukturen vorhanden sein oder geschaffen werden. So müssen zum Beispiel Entscheidungs- und Weisungsbefugnisse geregelt sein, die einzelnen Aufgabenbereiche klar strukturiert sein und klare Abgrenzungen untereinander geschaffen sein. Unterstützt wird dies durch eine gereifte Unternehmensorganisation mit einer klaren Organigramm-Struktur und entspechenden Stellenplatzbeschreibungen.
  • Management by Solution
    Positives Denken ist hier gefragt frei nach dem Motto: „Es gibt immer eine Lösung“ sowie eine konstruktive Haltung im Alltag, insbesondere jedoch in Krisensituationen. Durch das Beschreiten neuer Pfade, die vielleicht im ersten Moment ungewöhnlich erscheinen können, werden andersartige Lösungsansätze entwickelt. Bei diesem Führungsstil ist Vertrauen in die Führungskraft entscheidend um ihr auf diesen neuen und ungewohnten Wegen auch zu folgen.
  • Management by Objectives (Zielvereinbarungen)
    Die Unternehmensziele gelten als die Basis für Ziele der einzelnen Bereiche und Mitarbeiter. Daher müssen diese Ziele, auch um Glaubwürdigkeit und Vetrauen im Unternehmen zu schaffen, regelmäßig kommuniziert werden. Selbstverständlich geht es am Ende einer Periode auch um die Überprüfung der erreichten Ziele um individuelle Vereinbarungen erfüllen zu können.
  • Management by Values
    Ein Wertesystem, welches der eigenen Unternehmenskultur und Philosophie entspricht, dient ebenso als ein möglicher Führungsstil. Werte wie Vertrauen, Respekt, Loyalität, Offenheit und Ehrlichkeit, um einige zu nennen, gelten sowohl für Führungskräfte, aber auch für die Mitarbeiter im allgemeinen, als Grundregeln im Umgang miteinander, ohne die keine Organisation nachhaltig überleben kann. Dabei gilt: der Mitarbeiter vertraut erst der Führungsperson und erst danach der Vision. Wenn es nicht „menschelt“ ist jede noch so schöne Vision zum scheitern verurteilt.
  • Management by Dienstleistung gegenüber Kunden und Mitarbeitern
    Nach dem Motto „der Kunde ist König“ und der Mitarbeiter ist ein wertvolles Kapital ist es unabdingbar auch im Dienstleistungssektor und somit in der Fitnesswirtschaft empathische Führungsprinzipien zu entwickeln, die gleichzeitig für die Bedeutung einer starken Unternehmensmarke Relevanz haben und als Alleinstellungsmerkmal deklariert werden kann. Es bildet dadurch die Grundlage für Bindung; bei Kunden wie bei Mitarbeitern. Dabei sind eine individuelle, persönliche Ansprache und optimale Betreuung Parameter diese Führungsstils; bei Mitgliedern wie bei Mitarbeitern. Ebenso ist ein konstruktiver Umgang mit Kritik dazugehörig sowie eine leistungsgerechte Bezahlung  (Mitarbeiter), Aus-und Weiterbildung (Mitarbeiter) und Wertschätzung/Respekt (Beide) um weitere Beispiele für Service-gerechtes Miteinander zu nennen.

Welche Aufgabe haben Führungskräfte, welche dieser Möglichkeiten ist denn nun der richtige Weg ?

Führungskräfte müssen einen Plan haben und diesen verlässlich und transparent ihrem Team gegenüber kommunizieren. Dabei ist es sinnvoll sich nicht auf einen einzelnen Führungsstil, ein einzelnes Management by System, zu reduzieren. Zu komplex und vielschichtig sind die Herausforderungen der digitalen Revolution. Ein Mix der beschriebenen Prinzipien, je nach Situation ausgewählt, kann der jeweiligen Aufgabenstellung besser gerecht werden. Es muss jedoch offen, ehrlich und zeitnah mitgeteilt werden.

Dabei ist ein Ziel von übergeordneter Bedeutung in diesem Kontext: Eine Führungskraft muss immer Orientierung und Sicherheit geben. Sie muss Ziele, Sinn und Zweck der jeweiligen Aufgabe definieren und zeitnah kommunizieren. Denn die Führungskraft muss begeistern !

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Francisco Javier Fiala
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Francisco Javier Fiala

Alle Beiträge von: Francisco Javier Fiala

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